"Natürlich bin ich stark"

Thema:

Eine Collage in Monologen, Dialog und Gedicht, mit zwei Darstellern.Leicht verständliche Alltagsszenen, die die SChülerInnen nicht auf reine Konsumierung beschränken, sondern, indem die Darsteller zur Interaktion aus ihren Figuren heraustreten, zu Rollenspielen, Fragen und Gespräche anregen-zur Mitgestaltung, Analyse und Kommentar. Kontinuierliche Steigerung der Problemhärte in drei aufeinander aufbauenden, einander vertiefenden Teilen, die je eine Nachbereitung im Normalunterricht erfordern.Schlüsselszenen werden in mehreren Varianten gezeigt, mit negativem und poitivem Ausgang. Die Atmosphäre ist Vertrauen erweckend und so ernst wie humorvoll. Das Lernen ist spierlerisch und dennoch tiefgründig.Sucht hat nicht nur mit Heroin zu tun, mit Crack, mit Extasy. Das Programm zielt auf die Stärkung des Selbstbewusstseins ab. Die SchülerInnen lernen, dass nicht zwangsweise süchtig wird, wer Alkohol trinkt, Medikamente nimmt, Haschkekse isst oder Zigarettenraucht, sondern dass Sucht immer eine Vorgeschichte hat: Die Schwäche, Fehler nicht einzugestehen. Die Ohnmacht, Frustrationen nicht Herr zu werden.Es geht um Stärkung der Fähigkeit, Negativgefühle und Gruppendruck auszuhalten. Es geht darum, eigene Gewohnheitszustände aufmögliche Ursachen eines Suchtverhaltens zu überprüfen. Es geht darum, zu sprechen statt zu verstummen, nicht vor sich selbst davon zu laufen. Es geht um Mitläufer und Außenseiter, um Unverstandenheit und die Gefahr der Unterdrückung von Gefühlen. Es geht darum, das eigene Rollenverhalten kritisch zu überprüfen. Es geht um die Vorteile prosozialen Verhaltens, um die Breitschaft, Hilfe anzubieten und Hilfe anzunehmen. Es geht darum, dass offene Kommunikation die beste Lebensbewältigungsstrategie ist. Das Programm setzt nicht auf Schockwirkung von Extrembeispielen, sondern auf den Wiedererkennungswert der Normalität. Im Vordergrund steht die Arbeit mit den SchülerInnen direkt und der Dialog, der sich jedes Mal individuell gestaltet, ausgerichtetet nach den Persönlichkeiten der SchülerInnen und deren Bedürfnissen. Eine große und wichtige Rolle spielt das Einbeziehen der Eltern und LehrerInnen, denn nur durch Kooperation kann sich die erwünschte nachhaltige Wirkung des Projekts ergeben.

 

Zielgruppe:

SchülerInnen in Hauptschuen und Gymnasien, in der 3.und 4. Klasse (7. und 8.Schulstufe)Aufführungsrahmen: Im Klassenverband

 

Zeiterfordernis:

Pro Klasse dreimal eine Schulstunde, verteilt auf drei Wochen. Begonnen wird das Projekt mit einer Sichtveranstaltung an einem Abend, an das Stück den Eltern und LehrerInnen vorgestellt wird.

 

Kosten:

Ab dem Schuljahr 2012/2013

Bis zu 4 Klassen: 1.515,00 Euro

Bei 5 Klassen: 1.770,00 Euro

Ab 6 Klassen sind es zwei Projekte:

Mit Elternabend: 2.716,00 Euro

Mit 2 Elternabenden : 3.030,00 Euro

 

Österreichisches Zentrum für Kriminalprävention

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